La vie en rose

Passend zum Titel und aus aktuellem Anlass widme ich diesen Post meinem Mann Roger Gérard. Gestern vor 4 Jahren haben wir uns verliebt. Ich liebe Dich. Deine Linu. :) 

 

Mein roter Mantel hatte bereits einen grossen Auftritt. Heute ist es sein rosé Zwilling, den ich in Szene setze. Zusammen mit einem schlichten schwarzen Sixties-Kleid. Kleider im Sixties-Stil haben es mir von je her angetan. Beide Mäntel findet man bei Heine Schweiz oder Heine Deutschland

Zur Farbe rosé hatte ich lange keine Beziehung. Die Vorliebe für Pastelltöne im Modebereich entwickelte sich erst in den letzten 2-3 Jahren, wobei ich sie immer nur dosiert einsetze; man will als Frau von 39 Jahren ja schliesslich nicht mit Prinzessin Lillifee verwechselt werden. Einmal hatte ich die Schnapsidee mein ganzes Schlafzimmer in einen rosa Mädchentraum zu verwandeln. Die Begeisterung hielt genau eine Woche. Danach wurde alles, was ich kurz zuvor rosa angestrichen hatte, wieder weiss angestrichen.

"Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." Paracelsus kannte eben schon im 16 Jhr. mein ambivalentes Verhältnis zur Farbe rosa. 

Das Kleid findet ihr bei H&M. Es hat einen relativ festen Stoff, so dass es gut fällt. Vorne hat es als hübsches Detail zwei aufgesetzte kleine Taschen, die auf den Fotos leider nicht zu sehen sind. Da das Kleid so schlicht ist, verträgt es eine auffällige Kette.


Die Stiefel sind schon älter. Ähnliche findet ihr hier

Mir fällt auf, dass ich Stiefel mit höherem Absatz zu diesem Outfit lieber gemocht hätte. Memo an mich selber: schwarze Stiefel mit Absatz kaufen. 

Die Tasche ist Vintage aus den 60er Jahren. Ich habe sie auf einer spektakulären Brocante in der französischen Schweiz erstanden. Das ganze Städtchen Le Landeron verwandelt sich jeweils Ende September in einen einzigen riesigen Floh- und Antiquitätenmarkt. Ein Mekka für Jäger von verlorenen Schätzen oder Taschensammlerinnen wie mich. 
Der Armreif ist von H&M, aber schon lange her. Ebenso die Kette. 

Der Mantel hat einen hohen Wollanteil mit 60% Wolle, 20% Kaschmir und nur 20% Polyamid. Damit wärmt er sehr gut und ist trotzdem leicht. Ich empfehle wärmstens (haha) auf einen hohen Wollanteil zu achten. Mäntel, die praktisch gänzlich aus Polyamid oder anderen Kunstfasern bestehen, wärmen einfach nicht und sind dafür unnötig schwer. Ich nenne sie "Möchtegern-Wintermäntel". Es lohnt sich, hier etwas mehr zu investieren, dafür muss man dann untendrunter keine 10 Schichten tragen. 

 

Damit euch jetzt auch noch warm ums Herz wird, die wunderbare Edith Piaf mit "la vie en rose". 

 

Herzlich, eure Karolina


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Kommentare: 3
  • #1

    Susanne (Samstag, 07 November 2015 22:40)

    Ich finde es sehr frisch, im Herbst/Winter rosa als Mantel zu tragen!
    Natürlich trägt eine gute Qualität des Gewebes allein schon zum perfekten Look bei - mir fällt dies jeweils sofort ins Auge und mein erster Eindruck ist danach der Gradmesser für guten Geschmack!
    Das heisst aber nicht, dass nur das teuerste schön ist, sondern dass die richtige Wahl getroffen wurde!
    Sehr schön Dein rosa Outfit, gefällt mir sehr!

  • #2

    Franziska (Mittwoch, 11 November 2015 12:47)

    Rosa kannst du ganz toll tragen! Und der Mantel steht dir ausgezeichnet, genauso wie der rote Zwilling.

  • #3

    Karolina (Mittwoch, 11 November 2015 20:17)

    Herzlichen Dank für Dein Kompliment! Das freut mich sehr!