Pesto; der zweitbeste Import aus Italien

Heute verrate ich euch das Rezept für mein hausgemachtes Pesto. Ich bin zwar eine starke Anhängerin von selbstgekochtem Essen und koche eigentlich auch jeden Tag frisch. Trotzdem kommen auch bei mir mal Convenience-Produkte auf den Tisch. Ravioli in der Dose? Erinnert mich an meine Kindheit. Bohnen in Tomatensauce ebenso. Tiefkühlpizza? Ist schon grenzwertig, aber auch das kann es alle Schaltjahre mal geben. Gekauftes Pesto? Niemals. Wirklich niemals. Pesto im Restaurant? Auch das nicht. Geht nicht. Nicht nachdem ich das erste Mal das Pesto nach dieser Zubereitungsart gegessen habe. Meine Mama hat das Rezept von einer Italienerin aus der Toskana bekommen und seither mag ich das Pesto nur noch auf diese Art. 

Zutaten für 4 Personen: 

- ein grosser Bund frisches Basilikum, oder zwei solche Packungen, wie abgebildet (Coop oder Migros)

- 200g Cashewkerne oder Pinienkerne

- 4 Knoblauchzehen

- 4 Esslöffel Parmesan oder Grana Padano

- 3-4 Esslöffel Olivenöl

- Salz nach Belieben

- Pfeffer nach Belieben

Des Weiteren benötigt ihr eine Moulinex oder eine andere Maschine, die Küchenzutaten verkleinert und mixt.

Zubereitung:

Da ich nur eine kleine Moulinex habe (siehe Foto oben), muss ich für die Zubereitung der ob genannten Mengen das Ganze zweimal machen. Bei einer grösseren Maschine, könnt ihr alles auf einmal machen. 


Die Basilikumblätter abzuzupfen, die Knoblauchzehen vierteln, die Cashewkerne, den Parmesan, das Öl und die Gewürze in den Mixer geben und zerkleinern. Das Ganze ergibt eine eher feste Masse. Das ist so gewollt und unterscheidet sich von vielen gekauften Pesto-Saucen. Erscheint euch die Masse zu fest, könnt ihr die Konsistenz mit der Zugabe von Olivenöl beeinflussen. Auf keinen Fall sollte die Masse mit Wasser gestreckt werden. Das verdirbt den Geschmack. 


Warum Cashewkerne? Ich habe festgestellt, dass Cashewkerne von ihrer weichen, geschmeidigen Konsistenz her den Pinienkernen ähneln und eine kostengünstigere Alternative darstellen. 



Aus den Zutaten ergeben sich rund 3 Töpfchen Basilikum (siehe Foto) und das reicht für 4 Personen. Die Masse ist sehr konzentriert und man braucht nicht viel für einen Teller Spaghetti. 

 

Zu Spaghetti mit Pesto empfehle ich einen Salat. Hier ein Nüsselersalat (oder Feldsalat für die deutschen Leserinnen) mit Ei. 

 

Buon appetito!

 

Herzlich, eure Karolina


PS: was der beste Import aus Italien ist? Psst, das darf ich nicht laut sagen, sonst bekomme ich Ärger zuhause. ;-) 

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