Lieber Gummibärchen als Gummistiefel

Gummistiefel. Sie sind überall. In den Geschäften, auf Laufstegen, im Fernsehen. Sogar Shopping-Queen widmete sich letzte Woche dem Thema. Sarah Jessica Parker trägt welche! 

 

Echt jetzt? Gummistiefel? Muss das wirklich sein? Ich kann Gummistiefeln nichts abgewinnen. Ich habe versucht, sie aus der dunklen Ecke meines Style-Empfindens, wo sie bislang ein Schattendasein fristeten, herauszuzerren. Aus jener Ecke, wo sie gemeinsam mit Swarovski-verzierten Birkenstocksandalen und Uggs einsam vor sich hinvegetierten. Aber es gelang mir nicht. Ich assoziiere mit Gummistiefeln einfach nur trübes Wetter, die Farbe gelb, Bauern im Stall, die Queen mit ihren Corgis, Kleinkinder in Pfützen aber sicher kein it-Piece der Saison, das man zum Blazer in der Stadt trägt. Womöglich sogar dann, wenn's gar nicht regnet. Tut mir leid. Nein. 


Ich mag's ja gerne praktisch. Ich wurde im Büro kürzlich gar auf den Namen Pragmatella getauft. Aber wozu sollen Gummistiefel in der City nützlich sein? Abgesehen von Hochwasser-Situationen kommt man in Städten doch meistens trockenen Fusses von A nach B. Durchschnittlichen Regen jedenfalls kann man mit gut imprägnierten Lederstiefeln abwehren. 

Sollte ich wirklich einmal mit Gummistiefeln durch einen Sumpf waten wollen, dann tun's auch hundsgewöhnliche Stiefel von der Landi. Das gesparte Geld investiere ich dann in Gummibärchen. 

 

Herzlich, eure Karolina 

 

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